Geht doch: Geld für Scala-Film

Das monatelange Ringen um einen finanziellen Zuschuss für den Scala-Film von Douglas Wolfsperger hat ein halbwegs verträgliches Ende gefunden. Der Kulturfonds der Stadt Konstanz beschloss vergangene Woche, so eine aktuelle Mitteilung aus dem Kulturbüro, die geplante Dokumentation doch noch mit einer Summe von 15 000 Euro zu fördern. Wolfsperger reagierte auf Anfrage erfreut: „Eine wirklich schöne Nachricht“.

Freie Grüne Liste will „essbare Stadt“

Bald könnte es in Konstanz heißen: „Wie wär´s mit frischen Radieschen und leckeren Kartoffeln von der Laube oder knackigen Äpfeln und duftenden Erdbeeren vom Döbele-Kreisel?“ Die Freie Grüne Liste (FGL) hat Revolutionäres vor und will, so ihr mutiger Antrag für die morgen stattfindende Sitzung des Technischen- und Umweltausschusses (TUA), darum bitten, das Thema „Essbare Stadt“ alsbald auf die Tagesordnung zu setzen. Wie man hört, findet dieser Vorschlag in weiten Kreisen Unterstützung

Der Turmbau zu Wäldi

Glaubt man den Organisatoren, dann soll noch dieses Frühjahr auf dem Seerücken zu Hohenrain in Wäldi (oberhalb von Tägerwilen), der Napoleonturm „Belvedere“ steil in den Himmel ragen. Garantiert sei dann in knapp 40 Meter Höhe, so der Förderverein des Projekts, „eine Weitsicht über den Thurgau und über den Untersee mit der Insel Reichenau“. Da könnte also auf verträumter Scholle ein touristischer Treffpunkt entstehen, den es genau an dieser Stelle vor knapp 200 Jahren schon mal gab.

Konstanzer Verkehrschaos: Ende der Fahnenstange

Die Stadt erstickt Woche für Woche im Verkehr und es wird immer schlimmer. Die Stadtverwaltung wiegelt ab und redet das Problem seit Monaten schön. Das geplante und millionenteure C-Konzept ist in weiter Ferne und zudem fragwürdig. Lauwarme Appelle verglühen und Besserung ist nicht in Sicht. Die Schmerzgrenze ist längst überschritten.

Tägermoos-Ausstellung: Ein voller Erfolg

Zum Ende hin gab es nochmal einen richtigen Schub für die Ausstellung, die sich mit dem Tägermoos damals und heute beschäftigt hat. Die Geschichte dieses 150 Hektar großen Grünlands direkt an der Grenze mit all seinen Besonderheiten hat erstaunlich viele BesucherInnen aus nah und fern ins altehrwürdige Konstanzer Rosgartenmuseum gelockt. Auch Museumsleiter Tobias Engelsing war überrascht